Familie, Leben, Urlaub

London, Du bist jeden Penny wert

Ende Mai ging es für uns fünf nach London. Lange haben wir darüber nachgedacht mal einen solchen Trip mit den Kindern zu machen. Im März dann gebucht, aber die Kinder wussten nichts davon, es blieb bis einen Tag vor Abflug eine Überraschung. Am 31.05.2018 war es dann endlich so weit, von Köln/Bonn aus ging es mit dem Flugzeug nach London Stansted. Mit einiger Zeit Verspätung sind wir dann am Donnerstag Abend um 23.30 Uhr in unserem Hostel angekommen.Das Hostel war sehr gut gelegen und direkt vor der Haustüre befand sich eine Bushaltestelle die Einige gute Buslinien geboten hat. Am Tag drauf war es dann soweit und wir sind mit solch einem Doppeldecker Bus mit einem „Routemaster“ direkt bis in die City gefahren.0007london2018

Erster halt war dann die London Bridge und das London Eye.0002london2018

Da ich aber unter extremer Höhenangst leide, sind wir nicht mit diesem Riesenrad gefahren. Haben es uns alle lieber von unten angeschaut. Zu Fuß weiter, musste natürlich an einer Telefonzelle halt gemacht werden

Der Big Ben in seiner tollen imposanten Pracht blieb uns aufgrund der Bauarbeiten leider verwehrt, aber wir werden wieder kommen und ihn dann bestaunen 0006london2018

Auf dem Weg ( auch zu Fuß) zum Buckingham Palace, sind wir durch den St. James Park gelaufen, ich habe selten so viele zutrauliche Eichhörnchen erlebt. Meine Nichte wäre hier vor Freude kreischend herum gelaufen

Die massen an Menschen am Buckingham Palace waren uns viel zu viel, so dass wir relativ schnell weiter gelaufen sind um dann ein weiteres Ziel zu erreichen, die Oxford Street, denn dort ganz in der Nähe sollte einer der grössten M&M’s Store sein. Die Kids wollten unbedingt dort hin. Der jüngste im Bunde hatte dann noch einen Wunsch, er wollte Paddington, den echten, sehen. Dem echten sind wir leider nicht begegnet, aber für Ersatz wurde gesorgt.0028london2018

Und da war er nun, der grösste M&M’s Laden den ich je gesehen habe, es war total voll,  so viele bunte Farben von diesen Schokodingern. Wir haben uns dann doch überreden lassen für 9 Pfund eine kleine Dose zu mischen, in einer Dose passen gerade mal so 300gr. Wenn es nach den Kindern gegangen wäre, wäre diese Dose deutlich grösser ausgefallen.

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Und immer noch zu Fuß weiter ging es dann durch SOHO, dort ein kleines Thai Curry gegessen und anschliessend weiter zum Naturkunde Museum. In London ist der Eintritt in nahezu allen Museen kostenlos, unglaublich, denn diese Museen sind einen Besuch wert. Wir hätten dort ewig bleiben können.0044london2018

 

Tag 2 : The Shard  & Romeo der Fuchs

Ein wagemutiger Fuchs hat in London fast zwei Wochen lang in schwindelnder Höhe auf einer Wolkenkratzer-Baustelle gelebt. Das streunende Tier erklomm den Shard-Turm in der britischen Hauptstadt über die Treppe und steckte schließlich in 288 Metern Höhe im 72. Stockwerk fest.

Wie die Behörden mitteilten, entwischte der kleine Hausbesetzer immer wieder und konnte erst nach fast zwei Wochen am 17. Februar eingefangen werden. Shard soll bei seiner Fertigstellung der höchste Turm Europas sein.

Nach Angaben  von einem Londoner Tierheim wurde der von seinen Rettern „Romeo“ genannte Fuchs medizinisch untersucht und für gesund befunden, obwohl er in der Zeit auf dem Turm kaum etwas zu Essen finden konnte. Er ernährte sich lediglich von den Essensresten, die von den Bauarbeitern zurückgelassen wurden.

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Tower Bridge

Diese durfte natürlich auch nicht fehlen und von nun an immer mit dabei: Paddington der Bär. Auch hier zuhause ist er jeden Tag mit an Board, er isst mit, er geht Freitags mit zur Schule und schläft in einem der gemütlichen Betten die es gibt.0061london2018.jpg

Camden

Stables Market

Als Camden Market wird eine Ansammlung von verschiedenen Märkten in und um die Camden High Street im Londoner Bezirk Camden Town bezeichnet. Sie bilden einen der bekanntesten und größten Märkte der Stadt und werden pro Woche von rund 500.000 Menschen besucht. Fünf davon waren wir…Ich wollte natürlich zum Dr. Martens Laden, bzw die Tochter, denn vom Geburtstags Geld wollte sie sich endlich Docs kaufen. Doch die Preise hier waren fast 40 Pfund teurer als auf der Oxford Street. Daher sind wir hier ohne Docs, aber dafür mit tollen Banksy Bildern wieder abgezogen. An sich war es mir dort zu überlaufen, aber das Essen, die Auswahl an Veganen und Vegetarischen Dingen ist unglaublich hoch und es war einfach nur lecker. Und dann sah ich ihn, diesen Straßenmusiker, ich kannte ihn schon von einigen Videos und schon dort hat er mich schwer beeindruckt. Mit Töpfen, Eimern und sonst noch einiges was der Haushalt so her gibt, hat er dort eine klasse Show abgeliefert.

 

 

Nach dem wir dann endlich die heißbeghrten  Docs für die Tochter, natürlich nicht irgendwelche die wir in Deutschland auch hätten kaufen können, nein es mussten die Schwarzen 8 loch mit Glitzer sein, besorgt hatten, sind wir weiter. Ein paar Sehenswürdigkeiten standen ja noch auf dem Plan. Das British Museum, denn der Sohn wollte sich dort unbedingt den ägyptischen Teil der Ausstellung ansehen, die Mumien, Sarkophage und sämtliches anderes. Auch hier war der Eintritt wieder kostenlos.

Hyde Park, Lady Di Memorial Fondation

Nach dem ganzen Trubel, der Lautstärke und müden Beinen haben wir spontan entschlossen noch in den Hyde Park zu gehen, dort gibt es einen wunderbaren Wasserspielplatz. es gibt nichts besseres als nach solch einem Tag die Füsse in kaltem Wasser baumeln zu lassen, alle hatten wir unseren Spass und ein wenig Erholung.

Ich war aber noch nicht ganz zufrieden, denn eigentlich wollte ich mir im Osten Londons ein paar Banksy Bilder anschauen. Das East End ist bekannt für seine Street Art. Nach etwas Recherche, haben wir dann die “ wichtigste “ Strasse heraus gesucht und nach Busverbindungen geguckt.Am Abend, es fing bereits an zu Dämmern, sind wir dann dort angekommen und machten uns auf die Suche. Wir haben viele tolle Graffiti entdeckt, aber leider keines von Banksy, denn allmählich wurde es ziemlich ungemütlich auf dieser Strasse und wir hatten nicht mehr die Ruhe um weiter zu suchen. Je Später es wurde, desto ungemütlicher wurden die Menschen die dort herum liefen. Nachdem wir noch schnell etwas gegessen hatten, haben wir zugesehen dass wir schnell dort weg kommen, die Kinder bemerkten meine Unruhe, die Kriminalität ist dort recht hoch.Auf offener Strasse wurden diverse Geschäfte getätigt, man wurde angeschrien, musste an Pfützen von erbrochenem vorbei. Also, schleunigst weg, mit dem nächsten Bus.

Was mir wirklich imponiert hat ist die Freundlichkeit dieser grossen Stadt, egal ob es die Busfahrer, im Supermarkt, im Museum oder sonst wo die Menschen sind, jeder, wirklich jeder war total nett. Nicht selten kam es vor dass, der Busfahrer im letzten Moment noch mal die Türe geöffnet hat um uns zu fragen ob er uns denn helfen könne und wo wir hin wollten. Wir haben uns im Übrigen keine Tageskarten für die öffentlichen Verkehrsmittel gekauft, sondern die Oyster Card. diese ist eine Guthabenkarte die man unkompliziert am Automaten aufladen kann und über Contactles Pay in jedem Bus, am Eingang der Tube, bezahlen kann. Kinder unter 11 Jahren fahren in London kostenlos mit den erwachsenen mit. Für Jugendliche ab 12 kann man mit Hilfe der Netten Mitarbeiter, befristet die OysterCard so einrichten lassen dass diese einen anderen Tarif zahlen. so sind wir mit 15 Pfund pro Erwachsenen Karte drei fast vier Tage mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren.

So hatten wir es dann auch für unsere Rückfahrt zum Flughafen geplant, mit dem. Bus bis zum Oxford Circus  und von dort aus weiter mit der Tube bis Heathrow. Doch leider haben wir an dem morgen verschlafen, ich hatte den. Wecker versehentlich aus geschadet und nicht auf Schlummer gestellt. So waren wir gezwungen an dem Morgen mit einem typischen Schwarzen Londoner Taxi bis zum Flughafen zu fahren. Die Kinder haben sich gefreut, denn dies war noch eines der Dinge die sie in London machen wollten. Es waren drei wunderbare Tage in London, am ersten Tag sind wir 24 km gelaufen, am zweiten nur noch 17. Die Füsse taten weh, aber es war einfach toll. Alle fünf sind wir traurig in den Flieger eingestiegen und hatten denselben Gedanken: London, wir kommen wieder, dann für länger. Am liebsten würde ich sogar unseren Frankreich Urlaub absagen und stattdessen auf London bzw England um buchen….