Wie die Jungfrau zum Kind kam…oder Ich zum Fuchs..

Während ich nähe, hab ich  ja recht viel Zeit zum nachdenken….vorausgesetzt es kreisen einem nicht immer die dämlichsten Ohrwürmer im Kopf herum, bei mir immer das Lied: Mit den Fingerchen, was im Spielkreis fleissig gesungen wird…

 Aber nun zum eigentlichen Text…Es ist ja stark zu Beobachten, das manche Dinge immer wieder einen “ Hype“ auslösen, gerade in der „Nähwelt“, tauchen dann schon fast vergessene Tierchen plötzlich wieder auf. Seit Jahren sind es immer mal wieder kleine süsse, niedliche Waldbewohner, zuletzt waren es Eulen, Rehe und nun aktuell der Fuchs.
Aber dieser Trend, ist nicht der Grund für meinen Fuchsspleen, sondern, die Begegnung mit eben diesem…
Am 20.Juli 2011, kam unser Jüngster Sohn zur Welt, tja entgegen aller Erwartungen, hatte dieser rote Haare.
Hier in Köln sagt man zu rot haarigen “ Fuss“ oder auch „fussich“, das vom “ Fuchs“ hergeleitet wird. Somit war der „Fuchs“ schonmal geboren. Die erste gemeinsame Nacht mit meinem Sohn,  sah so aus, das wir Nachts um 3 einen Spaziergang auf dem Klinik Gelände machten, er konnte nicht schlafen, ich auch nicht, zu aufregend war der Tag.
Plötzlich vernahm ich aus dem Augenwinkel eine Bewegung, was kleines, naja, so klein auch wieder nicht, aber ne, eine Katze war es nicht. Und siehe da, als ich stehen blieb, kam er auf mich zu, ganz langsam, hat mich beobachtet, der kleine Fuchs..
Eine Stunde lang, saß ich mit meinem Sohn und dem Fuchs im Park, einfach nur so, es war wunderschön…Mitten in Köln, mitten in der Nacht, keine Autos, keine Strassenbahn, nur wir drei…
Und da war es um mich geschehen, irgendwie , wurde dieses kleine Geschöpf zu einer Art ,  Harry Potter würde jetzt sagen, “ Patronus“ !
Zwei kleine Füchse hatten mein Herz im Sturm erobert, der eine ist mittlerweile recht Zahm und zutraulich, wird bald drei Jahre alt und lebt hier bei mir zuhause..der andere? Lebt irgendwo in den Parkähnlichen Ausbuchtungen der Kölner Uniklinik…
Ich freue mich jedenfalls immer und immer wieder, wenn ich irgendwo einen Fuchs sehe, sei es im Urlaub oder sonst wo. Aber so freue ich mich auch auf „fuchsige“ Dinge, wie Stoff, Schmuck, Taschen, Kleidung….Auch wenn viele es mittlerweile schon als “ nervig“ empfinden, ich kann nicht genug bekommen…

Und diesen tollen Fuchs, den gab es von meinem Mann zu Ostern, ich hab ihn „Tore“ genannt, so ist  die Kurzform von Salvatore, meinem verstorbenem Vater…
Und so viele andere Fuchsige Sachen….
Wie diese Handschuhe, nach dem freebook von Pattydoo
Aber dieser kleine Fuchs, der ist der beste von allen..

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